René Pfisterer

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Finanzen im Griff?

aktualisiert am: January 17, 2024

Viele Selbständige stehen vor der Problematik, dass sie nicht wissen, wie viel Geld sie tatsächlich ausgeben, sie keine Kontrolle über ihre Finanzen haben und über ihrem Limit leben.

Wie kannst du deine Finanzen also so managen, dass du am Ende des Jahres deine Finanzen mit nur wenigen Klicks und in kürzester Zeit an das Finanzamt übermitteln kannst?

Heute gebe ich dir einen Einblick, wie du am besten in das Thema Buchhaltung startest.

Finanzen im Griff haben

Als Freelancer musst du deine Finanzen im Griff haben, den Job erledigt keiner für dich. Damit du das erreichen kannst, musst du eine gewisse Selbstdisziplin haben:

  • Geld nicht ausgeben, das man hat (oder auch nicht) erfordert Selbstdisziplin
  • wenn du dir nicht sicher bist, dann vermeide Situationen, in denen du weisst das du viel Geld ausgibst zBsp Stadtbummel oder online-shopping
  • Rücklagen aufbauen, damit du 3-6 Monate ohne Einnahmen überleben kannst
  • und Geld auf der Seite haben, damit du die Steuern zahlen kannst

Als Freelancer bist du von Rechts wegen dazu verpflichtet, eine Buchhaltung zu führen. Der Umfang hängt davon ab, wie gross dein Unternehmen und wie hoch deine Einnahmen sind und natürlich, welche Rechtsform du gewählt hast.

Was bedeutet Buchhaltung?

Buchhaltung ist die in Zahlenwerten vorgenommene, lückenlose, zeitlich und sachlich geordnete Aufzeichnung aller Geschäftsvorgänge in einer Unternehmung aufgrund von Belegen.

Das bedeutet nichts anderes, als dass:

  • alle Belege sortiert, eingegeben und abgelegt werden müssen
  • sämtliche Ausgaben und Einnahmen das Unternehmen betreffend dokumentiert werden müssen
  • die Buchungen einem bestimmten Konto zugewiesen werden müssen zBsp Mietausgaben dem Konto Miete

Du musst dich vorab entscheiden, ob du deine Belege digital oder analog ablegen möchtest. Das Finanzamt akzeptiert jeweils nur eine Variante. Entweder eine digitale Kopie oder Ablage der Originale in Ringordner.

Wissen ist Macht

Es bietet sich natürlich an, die Buchhaltung (eine für die meisten Leute unliebsame) Aufgabe direkt an einen Buchhalter und Steuerberater auszulagern, aber je mehr du über deine finanzielle Situation und deine Steuererklärung weisst, desto besser.

Du wirst mit der Zeit bei der Buchhaltung schneller und auch wenn es am Anfang aussieht, als ob du extrem viel Zeit investierst, es wird sich am Ende für dich auszahlen.


💡 Mein Tipp:

Mache die Buchhaltung am Anfang selbst und regelmässig, mindestens einmal die Woche. Je weiter du es hinausschiebst, desto unübersichtlicher und aufwendiger wird es.

Für alle, die noch mehr lernen wollen: In meinem Buch „Finanzmanagement einfach gemacht“ gebe ich Freelancern Tipps, wie sie ihre Finanzen in den Griff bekommen.

Das ebook soll Tipps geben, wie du:

  • Geld sparen kannst, vorallem langfristig
  • Geld gewinnen kannst und
  • wie du deine Finanzen in den Griff bekommen kannst.

Damit du weisst was du an Steuern zahlen musst, solltest du bereits im Vorfeld zusammen mit deiner Stundensatzkalkulation eine Steuerrechnung gemacht haben.

In meinem Blog-Beitrag “Die wichtigsten Steuern für Freelancer - Was? Wann? Wo?” habe ich dazu schon mehr Infos geteilt.

Du kannst dich auch noch heute für meinem Newsletter anmelden.


Wenn dir meine Tipps gefallen und du sie sogar umsetzt, dann freue ich mich auf einen Kommentar oder eine Rückmeldung von dir.


Disclaimer: Diese Informationen stellen in keiner Weise und zu keinem Zeitpunkt eine Steuerberatung gemäß Steuerberatergesetz (StBerG) dar und ersetzen auch nicht den Gang zum Steuerberater.


Über den Autor

René Pfisterer

Ich arbeite seit 2010 in der Digitalbranche und bin davon insgesamt 7 Jahre selbstständig.

Es war ein langer Weg voller Höhen und Tiefen, voller „Trial and Error“ und unangenehmer Konfrontationen mit mir selbst… Zweimal stand ich selbst kurz vor dem finanziellen Aus und habe dann eine 180° Kehrtwende hingelegt.

Trotz aller Widrigkeiten habe ich es schließlich geschafft, ein effektives System für meine Selbstständigkeit. Dieses System bildet heute die Basis für mein Fortbestehen als Freelancer.


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